Zypern Und israel

Operation Oasis war der Anfang vom Ende - Die illegale Einwanderung nach Palästina als Thema einer Reise

Zypern und Israel: Reise in die Vorgeschichte der israelischen Unabhängigkeit

 

 Vor 71 Jahren legte die britische Regierung unter Clemens Attlee ein Dekret vor, mit dem die illegale Einwanderung von Holocaust-Überlebenden nach Palästina unterbunden werden sollte. Diese, von jüdischer Seite "Aliya Beth" genannte Kampagne sah vor, die ankommenden Schiffe nach Zypern weiterzuleiten und die Flüchtlinge in Zypern zu internieren. Die Reise nach Zypern und Israel, die die DIG Frankfurt veranstaltet hat, zeichnete die Spuren dieser Aliya Beth nach. Nur eines gelang nicht: mit dem Schiff von Zypern nach Israel zu fahren. Dieses Geschäft ist den Reedern zu gefährlich geworden.

In Zypern hielten sich zeitweilig bis zu 55.000 Holocaust-Überlebende auf. Als die Engländer diese Situation nicht mehr halten konnten, begann die "Operation Oasis" - die Zwangsrückführung der Juden in ihre Heimatländer. Prominentestes Beispiel dieser Tragödie ist das Geschehen um die "Exodus". Letztendlich jedoch bedeutete die weltweite Empörung, die diese Vorgänge auslösten, das Ende der britischen Mandatsherrschaft in Palästina.

Unsere reise führte uns ins griechische Zypern und nach Israel zu den eher unbekannten Erinnerungen an die Zeit zwischen 1946 und 1948. In Zypern besuchten wir das Mahnmal in Xylotymbou, einem Dorf, das sich neben einem der Internierungslager befand, sprachen mit Zyprern, deren Eltern den Juden bei ihrer heimlichen Flucht übers Meer geholfen hatten und flogen dann nach Israel. Wenige Kilometer südlich von Haifa befindet sich Atlit, eine eindrucksvolle Gedenkstätte an die Aliya Beth - das Lager ist teils erhalten, teils nachgebaut und auf einem ehemaligen Schiffskutter reist man virtuell und interaktiv mit den Holocaustüberlebenden nach Eretz Israel.

Diese Reise hat uns beeindruckt. Aus ihr entstand eine Präsentation für das Jüdische Museum in Frankfurt.

 

Shana Tova


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